LastGunman

…schreibt schneller als sein Schatten

Bundestagswahl 2009 – und Honduras…

Verfasst von LastGunman am 26. September, 2009

Wer morgen zur Wahlurne geht, sollte sich mal ansehen, was momentan in Honduras wieder läuft:

http://www.tagesschau.de/ausland/zelaya144.html
http://www.tagesschau.de/ausland/zelaya146.html
http://www.tagesschau.de/ausland/zelaya150.html

Und natürlich welche deutsche Partei den Militärputsch, der zu dieser Lage führte, mit einer Stiftung unterstützte und auf der eigenen Homepage Propaganda für die Putschisten betrieb – entgegen allen unabhängigen Berichten.

Richtig, die FDP!
Die haben die Meldung dort übrigens immer noch stehen.
Sogar ein PDF gibt es zum Download.

Die FDP gesteht hier also öffentlich ihre Mitschuld an den aktuellen Ereignissen.

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Herrscht hier Krieg?

Verfasst von LastGunman am 4. August, 2009

Ulla Schmidts Dienstwagen ist wieder da! Und bevor sie den Schlüssel zum Wagen geklaut haben, betäubten die Diebe den Chauffeur der Ministerin. Klingt nach Krimi? Oder gar nach Wahlkampf? Wird uns doch just in diesen Tagen wieder vor Augen geführt, zu was Politiker in der Lage sind: Waffenhändler Schreiber ist ebenfalls wieder da!

„Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte vor wenigen Tagen beim kanadischen Justizminister Nicholson auf eine zügige Auslieferung gedrängt.“

So so…

Auf der einen Seite also die verfassungsfeindliche Partei, die nach dem wieder hoch kommenden Spendenskandal (nicht wahr, Herr Schäuble?) jetzt wohl Dienstwagen klauen lässt (ist ja nichts im Vergleich zu der Panzergeschichte damals). Und auf der anderen die Verräterpartei, die nun mit dem Finger auf Schreiber und seine CDU/CSU-Freunde zeigt. Lustig, nicht wahr? Geht das jetzt bis zur Bundestagswahl so weiter?

Da kommt dann noch Onkel Steinmeier mit seinem Märchen von der Vollbeschäftigung (die ja eigentlich kein Problem wäre, würde man einfach nur alle Gierschlünde in ihren eigenen Manager- und Bankerstaat abschieben), und bietet 4 Millionen neue Stellen bis 2020. Nun, er sagte ja nicht, wie viele alte Stellen bis dahin verschwinden werden…

Bin mal gespannt, was für tolle Wahlplakate die „kreativen“ Köpfe(r) unserer Parteien so bis zum September noch präsentieren werden. Ob Schröder mit seinem Handydisplay-nach-außen-Bild noch zu toppen ist?

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Rente mit 69?

Verfasst von LastGunman am 27. Juli, 2009

Danke, liebe Bundesbank. Unsere Generation zahlt jetzt und in Zukunft schon genug für die viel größere Anzahl an Rentnern, die uns durch Wählen der CDU (OK, da gibt es noch Hoffnung) auch noch unsere Kultur vorschreiben wollen. Dafür sollen wir jetzt auch nochmal länger arbeiten, also nicht mehr bis 67, sondern sogar bis 69. Toll! Und bis es dann mal so weit ist, arbeiten wir sowieso bis wir tot umfallen. Die Arbeistbedingungen werden immer schlechter, junge Leute können in vielen Betrieben kaum mehr Fuß fassen, da sie bei Entlassungen immer die ersten sind (Ihr seid ja noch jung!). Schnell ist man dann abgerutscht in Hartz IV, was einem völlig die Möglichkeit nimmt, sich etwas aufzubauen. Bausparvertrag? Sorry, das muss angerechnet werden…

Lustig auch, dass man, wenn man Kinder hat (die eigentlich die Rente von morgen bezahlen sollen), ja auch noch viel weniger fürs Leben und für die private Altersvorsorge übrig hat. Will man also etwas gegen die Überbevölkerung tun, ist die Lösung ganz einfach: Export von deutscher Politik in die ganze Welt.

Interessante Artikel zum Thema:
Bam Stevinho
ZachSeinBlog – Hartz IVRente
Witschaftswoche: Riester-Rente lohnt sich meist erst ab 90

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Auch DEIN Kontoauszug dient zur Terrorbekämpfung

Verfasst von LastGunman am 27. Juli, 2009

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Projekt 18

Verfasst von LastGunman am 27. Juli, 2009

Die Verräterpartei arbeitet weiter am Projekt 18. Erfolgreich darf sich nun auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt nennen: Der Verlust ihres Dienstwagens in ihrem Urlaubsland Spanien dürfte zu verschmerzen sein, wenn man sich ansieht, wie viele Wählerstimmen die Tatsache kosten wird, dass sie das Geschoss mit nach Spanien genommen hat. Wenn sie denn unbedingt nicht auf Arbeit verzichten könne, hätte sie auch einen Wagen von der deutschen Botschaft bekommen, so heißt es.

Ich würde es aber auch den Schergen der verfassungsfeindlichen Partei zutrauen, dass sie den Wagen gestohlen haben. Immerhin scheint man den Schlüssel aus der Unterkunft des Chauffeurs gemopst zu haben. Zerfleischt euch doch, SPD&CDU – je weniger von euch übrig bleibt, desto besser für Deutschland. Also dann mal schönen Resturlaub, Ulla, und lass die Schweinegrippe dort…

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Sieben Schüsse von hinten = Notwehr?

Verfasst von LastGunman am 26. Juli, 2009

Zumindest für die Polizei schien der Fall klar zu sein: Der bisher friedliche Musikstudent Tennessee Eisenberg bedrohte am 30.4. seinen Mitbewohner mit einem Messer, auch die eintreffenden Polizeibeamten konnten ihn nicht dazu bewegen, dieses fallen zu lassen. Das Tränengas wirkte nicht, der Schlagstockhieb ging daneben, da half anscheinend nur noch brachiale Gewalt: Mit 16 Schuss aus zwei Waffen wurde der Student getötet – nachdem er einen Polizisten in die Ecke gedrängt hatte. Für die Beamten ganz klar Notwehr…

Nun steht in diesem Artikel der Süddeutschen, dass Eisenberg dabei von sieben  Kugeln in den Rücken getroffen wurde – das verdeutlicht das Bild des Tathergangs, doch haben die Polizisten dabei nicht selbst das Leben des Kollegen bedroht? Dieser steht quasi mit dem Rücken zur Wand, Eisenberg mit dem Messer vor ihm. Von hinten schossen dann also die zwei anderen Polizisten sieben Mal, Eisenberg drehte sich um (vielleicht schon eher im fallenden Zustand), und die Polizisten feuerten weitere neun Kugeln auf ihn ab – der zuvor bedrohte Polizist immer noch hinter dem Erschossenen.

Klingt komisch, ist aber so? Nun, dass Eisenberg nicht durchs Haus gerannt ist, während auf ihn geschossen wurde, davon dürfte man wohl ausgehen. Und auch, wenn diese Art Tötung sich wohl schlecht als Notwehr verkaufen lässt (Die Polizei tut es trotzdem, die beteiligten Beamten sind auch wieder im Dienst – siehe Artikel der SZ), so muss man sich doch fragen, ob diese Version überhaupt stimmen kann. Der vor dem Messer zu schützende Polizeibeamte, dem dann die Kugeln um die Ohren flogen, gibt mir jedenfalls zu denken.

Angeblich soll auch auch durch die haustür geschossen worden sein, dazu will man seitens der Polizei ebenfalls keine Angaben machen.

Dass Vertuschung im Staatsapparat nichts neues ist, dürfte ein an solchen Fällen interessierter Leser wissen. Erst vor kurzem kam folgendes zum Heilbronner Phantom heraus:

Im Fall des „Phantoms von Heilbronn“, einer wegen Mordes an einer jungen Polizistin gesuchten unbekannten Frau, habe es schon im Dezember 2008 und Anfang 2009 drei an verschiedenen Tatorten gesicherte DNA-Spuren gegeben, die mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht vom „Phantom“ stammen konnten. Die Existenz dieser Spuren, schreibt der stern, habe die Polizei jedoch unter der Decke gehalten. Auf einer Pressekonferenz am 11. Februar dieses Jahres behaupteten dagegen Klaus Hiller, Chef des Landeskriminalamtes (LKA) Baden-Württemberg, und Landespolizeipräsident Erwin Hetger, das Netz um die angebliche Schwerverbrecherin ziehe sich immer enger zusammen.

Beim Amoklauf von Winnenden kam es ja ebenfalls zu mehreren Pannen. So die gefälschte Internet-Ankündigung, die von Heribert Rech als echt bezeichnet wurde, aber auch die falsche Täterbeschreibung, und die Vertuschung der Tatsache, dass Tim K. schon mal gestellt wurde, und  jeweils eine Kugel in Sprunggelenk und Knie hatte (nicht an einem einzigen Bein), bevor er ins Autohaus stürmte und dann auf dem ominösen Handyvideo (das von unseren Medien gefälscht sein könnte, da man ja nichts von Verletzungen bemerkt) herumlief. Auch Erwin Hetger war an diesen Pannen beteiligt, inzwischen wurde er pensioniert.

RP-Online-Leser MentalFS schrieb übrigens schon damals als Kommentar zum Artikel:

Es wurde behauptet, man habe die Page auf dem Rechner des Amokläufers gefunden. Da sich jetzt herausgestellt hat, dass es diese Page nie gab, kann es nur eins bedeuten: Hier wurde ein Beweis frei aus der Kuft gegriffen und gehofft, man würde nicht weiter überprüft werden.
Das lässt mich schon nachdenklich werden. Ist das gängige Praxis? Wie oft wird der Öffentlichkeit oder einem Richter so eine Lüge aufgetischt, in der Hoffnung dass einem geglaubt wird?

So ganz kapier ich das allerdings nicht: Es gab nur ein Screenshot einer Chatseite, die dann mit Photoshop abgeändert wurde, und dieser wurde dann wieder auf der ursprünglichen Seite eingestellt? Oder gibt es den/die Jugendlichen (steht ja auch in jedem Bericht was anderes), welche der Polizei den Tipp gaben überhaupt nicht? Was man auch zu diesem Thema liest oder findet, es wird nicht schlüssiger. Zumal Staatsanwältin Claudia Krauth sehr überrascht war, da man auch ihr mitteilte, man habe die Ankündigung auf Tims Rechner gefunden. In diesem Artikel steht auch, dass inzwischen nichts mehr nachvollziehbar ist, da alles gelöscht wurde. Wow, und das stand da schon ein Tag nach der Tat…

Wer sich für das Thema interessiert, dem sei auch die Homepage von Harry Wörz nahegelegt. Hier geht um einen sehr interessanten Prozeß, in den Fall sind mehrere Polizisten verwickelt.

Jedes Verdachtsmoment, das seinerzeit die Ermittler allein auf Wörz als Täter schließen ließ, wird von der Kammer geprüft, ob es nicht auch andere Erklärungen dafür geben kann. Das Ergebnis ist, fast möchte man sagen, sensationell: Der Prozess ist noch nicht zu Ende; doch bisher spricht buchstäblich nichts dafür, dass Wörz seine Frau töten wollte.

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1984 oder was man mit Ebooks alles anstellen kann

Verfasst von LastGunman am 18. Juli, 2009

Amazons Kindle gibt es immer noch nicht bei uns, und bald will es wohl auch keiner mehr haben. Ist schon seltsam, dass die Anbieter dieser teuren Ebook-Geräte und mit ihren DRM-Systemen immer selbst die besten Argumente gegen einen Kauf bringen. So geschehen jetzt bei einigen Büchern von George Orwell wie 1984 und Animal Farm. Es wurden Ebooks verkauft, doch der Verleger hatte gar keine Rechte dafür. Passiert das mit einem normalen Buch würde es nun wohl eine Klage geben, Schadenersatz für den Rechteinhaber, usw.

Doch mit dem Kindle ist das kein Problem! Niemand muss bluten und es gibt auch keine Abschreckung für Nachahmungstäter: Amazon löscht einfach per Internetverbindung die Ebooks von allen Geräten und erstattet das Geld zurück. Wahrlich eine schöne neue Welt! Ok, das war jetzt Huxley, aber egal. „Spinner“ trifft es im Montsegur-Autorenforum auf den Punkt:

Ändert, denke ich, auch nichts an der Tatsache, dass bei den betroffenen Kunden das Gefühl zurückbleibt, dass gerade jemand ungefragt in ihr Wohnzimmer gestiefelt ist und gekaufte Bücher aus ihrem Regal zurückgeholt hat. Und dass bei potenziellen Kunden, die davon hören, das Gefühl entsteht, dass bei solchen Ebooks jederzeit jemand in ihr Wohnzimmer kommen und sie zurückholen kann – wer würde unter solchen Bedingungen Bücher kaufen, selbst wenn die Maßnahme rechtmäßig und sachlich nachvollziehbar ist?

So ein Gerät kann mir gestohlen bleiben, doch ich fürchte, Politiker sowie die Content- und Datenmissbrauchsmafia wird sich in Zukunft weitere Tricks einfallen lassen, um Autoren, Künstler und Kunden zu verprellen.

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Spielepetition: Nur noch etwa 1000 Mitzeichner fehlen

Verfasst von LastGunman am 13. Juli, 2009

Update: Die Marke ist geknackt. Können wir auch einen neuen Rekord holen?

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4958

Aktuell fehlen noch etwa 1000 Mitzeichner, bis die 50.000 Mindeststimmen erreicht sind. Dann mus sich der Bundestag mit der Petition auseinandersetzen. Da aber noch bis zum 19.8. Zeit ist, hoffe ich, dass noch fleißig weiter mitgezeichnet wird – es soll ja ordentlich Eindruck schinden.

Vielleicht sollten wir noch ein paar Japaner zu uns einladen? Der Verkaufsstart eines neuen Dragon Quest-Teils ist dort immer sehr eindrucksvoll. (Quelle: Gamefront.de)

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Der Mord an Marwa geht uns alle an

Verfasst von LastGunman am 11. Juli, 2009

Ein sehr lesenswerter Kommentar auf tagesschau.de von Esther Saoub:

„Warum sagt keiner was?“ – diese Frage stellen die Ägypter seit über einer Woche. Da wird eine muslimische Frau mitten in einem deutschen Gerichtssaal von einem Rechtsradikalen mit 18 Messerstichen getötet und die Medien schieben den Fall erstmal in die Rubrik Vermischtes. Kein Politiker meldet sich zu Wort. Im ägyptischen Fernsehen ist einzig der deutsche Botschafter zu sehen, der – in perfektem Arabisch – sein Bedauern ausdrückt.

Wie ausländerfeindlich (oder randgruppenfeindlich) ist unsere Politik wirklich? Warum ist man in einem Gerichtssaal nicht mehr sicher?

Die Ägypter haben gefragt: Warum sagt keiner was? Wir Deutschen sollten uns fragen: Wird künftig überhaupt noch jemand etwas sagen? Wird die nächste Mutter, die mit einem Kopftuch auf einen Spielplatz kommt und als Terroristin beschimpft wird, auch noch den Mut haben, zur Polizei zu gehen? Und wenn sie es nicht macht, wer dann?

Im Gegensatz dazu die Reaktionen auf den Mord an einem jungen jüdischen Erwachsenen in Frankreich:

Tausende Franzosen demonstrierten nach Bekanntwerden der Tat. „Nein zum Antisemitismus“ und „Nein zur Barbarei“ steht auf den Transparenten.

Aber die Franzosen waren schon immer aufgeweckten als wir Deutschen. Stattdessen hacken zahlreiche deutsche Politiker, Kriminologen und Pädagogen auf Computerspielern herum, anstatt sich den richtigen Problemen zu widmen. In Frankreich sind Computerspiele für die Bevölkerung übrigens etwas ganz normales, so wie in den meisten anderen euopäischen Ländern auch.

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The Last Gunmen – Prolog (2001)

Verfasst von LastGunman am 11. Juli, 2009

(oder wie ich damals (2001) zu meinem Nickname „Letzter Revolverheld“ kam)

Eine kleine Stadt im Westen. Die Sonne brannte, doch keiner spürte es. Bis auf die beiden Pferde, die an der Tränke neben dem Saloon standen. Der Schmied stand unter einem schützenden Vordach und hämmerte.

Langsam öffnete sich die Tür des Gebäudes, welches schräg gegenüber dem Saloon lag. Ein Mann trat heraus und lehnte sich gegen einen Holzpfosten. An seinem Gürtel hingen zwei Halfter und in den Halftern waren Colts. Der Mann zog seinen Gürtel zurecht und schob sich seinen schwarzen Hut etwas aus dem Sichtfeld. Er wartete. Der Schmied hämmerte.

Gegenüber dem Saloon öffnete sich ein Fenster. Der Kopf eines weiteren Mannes streckte sich kurz heraus, dann war nur noch der Lauf eines Gewehrs zu sehen. Die beiden Männer warteten. Der Schmied hämmerte.

Der Wind wehte dem Mann am Pfosten etwas Sand von der Straße entgegen. Dieser schob seinen Hut wieder etwas weiter ins Gesicht und drehte seinen Kopf ein wenig zur Seite. In der Ferne hörte man ein Pferd galoppieren. Der Mann am Pfosten klopfte sich den Staub vom Mantel und sah sich nach den Geräuschen um. Der Schmied hämmerte.

Das Schlagen des Hammers auf Eisen und das der Hufe auf den Boden wechselten sich ab und ergaben einen seltsam eintönigen Rhythmus. Ein Reiter erschien. Er stieg neben dem Saloon ab und führte sein Pferd zur Tränke. Während dieses trank, nahm der Mann seinen Revolver und überprüfte die Anzahl der Kugeln in der Trommel. Die drei Männer warteten. Der Schmied hämmerte.

Der eine Mann lehnte mit verschränkten Armen bequem am Pfosten, der andere stand neben seinem Pferd und sah sich weiter seinen Revolver an. Vom Lauf des Gewehrs am Fenster sah man nur die Spitze. Der Hammer des Schmiedes verstummte. Der Mann am Pfosten stellte sich auf und griff mit beiden Händen an seine Colts. Der andere bezog Stellung hinter einem Fass, etwas entfernt vom Saloon. Der Lauf des Gewehres schaute weiter aus dem Fenster.

Der Schmied schlug weiter, die Männer entspannten sich wieder. Da gingen die Flügeltüren des Saloons ruckartig auf, und eine Gestalt trat heraus. Sie war mit einer Kutte gekleidet, die das Gesicht verdeckte. Die Männer griffen wieder zu ihren Waffen. Der Schmied bemerkte dies und zog sich zurück. Auf seinem Amboss lag ein Schwert.

Der Mann, der zuvor am Pfosten lehnte, trat auf die Straße, beide Colts auf die Gestalt gerichtet. Diese verharrte vor dem Eingang zum Saloon. Die beiden anderen Männer blieben in Deckung, die Waffen ebenfalls auf die Gestalt gerichtet.

Der Mann auf der Straße deutete der Gestalt an, zu ihm rüber zu kommen. Sie tat es nicht. Plötzlich war ein Fluchen zu hören, und hinter dem Mann landete das Gewehr des anderen auf dem Boden. Der Mann auf der Straße und der hinter dem Fass sahen sich das verdutzt an. Im nächsten Moment ließen auch sie mit den Händen wedelnd ihre Waffen fallen.

Die Gestalt streckte ihre Hand nach vorn, mit der Handfläche nach oben. Auf der Handfläche war ein roter Kristall zusehen, so als wäre er ein Teil der Hand selbst. Die Männer fingen Feuer. Der eine stürzte aus dem Fenster, der andere zog sein Hemd aus und versuchte das Feuer zu ersticken. Ohne Erfolg.

Der dritte sprang in die Tränke. Er hörte auf zu brennen, doch spürte er noch Hitze. Die Gestalt nahm ein Pferd und ritt davon. Die Hitze nahm ab, je weiter sich die Gestalt entfernte. Der dritte Mann stieg schließlich aus der Tränke und sah sich um. Die anderen beiden Revolvermänner hatten weniger Glück. Nur langsam verwehte der Rauch.

(Szenenwechsel: Überblendung Rauch in der Westernstadt auf Rauch aus einer fahrenden Dampflok, Einblendung des Titels)

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