LastGunman

…schreibt schneller als sein Schatten

250 Euro!

Verfasst von LastGunman am 5. Juli, 2009

So, da ich heute schon ordentlich gegen CDU und SPD geschossen habe, ist jetzt auch mal die FDP dran.

Während andere Parteien von einer Reichensteuer oder der Wiedereinführung der Vermögenssteuer sprechen, meinte Lindner in einem Gespräch mit N24-Studio-Friedmann, man müsse “natürlich” den Regelsatz von Hartz IV kürzen – und zwar um bis zu 30 Prozent, also von jetzt 359 Euro auf gerade noch 250 Euro.

In Zeiten von Finanzkrise, drohendem Arbeitsplatzverlust und fortschreitender Verarmung braucht man das wohl nicht weiter kommentieren.

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Verräterpartei

Verfasst von LastGunman am 5. Juli, 2009

Schon lustig: Wenn man nach Verräterpartei googlet, dann sieht man schnell, wer damit gemeint ist: Die SPD. Deren Homepage ist aktuell an achter Stelle, wenn man bei der freundlichen Datenkrake von nebenan nach diesem Begriff sucht. Die SPD steht für Rente ab 67, Spieleverbote, Internetzensur und arglistige Täuschung von Arbeitnehmern.

Passend dazu:

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Karlsdorf: Die nächsten Opfer der Spielekiller

Verfasst von LastGunman am 5. Juli, 2009

Ein Katzensprung von meiner Tastatur entfernt findet sich der nächste Tatort psychischer Gewalt: In Karlsdorf-Neuthard sagte man auf Druck der CDU – allen voran Bürgermeister Weigt, die LAN-Party Convention-X-Treme des örtlichen Computervereins ab. “Killerspiele”, bla bla, ihr kennt das ja. Was mich nun interessieren würde, ist die rechtliche Lage. Es gibt so gesehen ja gar keine Killerspiele, also könnte die CDU also nur indizierte Titel gemeint haben. Die sollten dort aber nicht gespielt werden. Außerdem durften ja nur Volljährige an der LAN-Party teilnehmen.

Und nun ist es also so weit: Spiele ab 12, wie Warcraft III sind nun also schon Killerspiele. Und auch in “Indiana Jones und der Stab der Könige” dürfen schon Zwölfjährige per Wii-Fernbedienung und virtuellem Revolver Indy dazu bewegen auf Computergegner zu schiessen. Wo ist also die Grenze des vom gemeinen Politiker oft genannten “Killerspiels”? Wasserpistolen? Faschingsrevolver? Aber nein, Waffen sind ja kein Problem, so dürfen bei dem demnächst stattfindenden Schützenfest in Karlsdorf-Neuthard auch Kinder unter 14 “richtig rumballern”.

Also, liebe Politiker: Definiert euer Problem doch mal etwas genauer! Was wollt ihr bezwecken?

Übrigens will der Verein “Computerfreunde” in Karlsdorf-Neuthard im August anstelle der LAN-Party eine nun Demo veranstalten. Ihr könnt mit mir rechnen.

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Demos gegen Spieleverbot: Es geht weiter!

Verfasst von LastGunman am 30. Juni, 2009

Der nächste Termin ist am 25.07.09, und zwar in Köln, Karlsruhe und Berlin.

Näheres wie immer auf http://www.aktion-jugendkultur.de

Das neue Motto der Aktion lautet übrigens “Wir sind Gamer!” Ich hoffe, dass ihr zahlreich teilnehmt, sonst haben wir bald Stoppschilder beim Aufruf von Battlefield Heroes und diversen EU-Onlineshops. Gameware.at und viele andere österreichische Händler haben schon ein Schreiben bezüglich Indizierung bekommen. Dass diverse CSU-Politiker sowieso schon Spieler von Computerspielen für Erwachsene auf die gleiche Stufe wie Pädophile gestellt haben, muss man wohl nicht mehr erwähnen.

Deutschland hat das härteste Jugendschutzgesetz der Welt, wodurch uns solche im Gegensatz zu aktuellen Horrorfilmen harmlose Wii-Spiele wie Umbrella Chronicles vorenthalten werden. Eine Einstufung USK ab 21 wäre zwar im Vergleich zum FSK-Prüfsystem ein Witz, würde uns Erwachsenen trotzdem das Recht zurückgeben, die gleichen Spiele kaufen zu dürfen wie unsere Gamerfreunde in anderen (EU)-Ländern.

Dass Deutschland allerdings lieber Europameister im Verkauf von Waffen und Kriegsmaschinerie ist, als von moderner Technik und Kultur, zeigen folgende Links:
http://www.tagesschau.de/inland/waffen120.html
http://www.zeit.de/2009/15/Ruestung-Deutschland

Und weil man ja so viel mit uns bösen Gamern zu tun hat, kommt man erst jetzt darauf, von den Nazis gesprochene Urteile aufheben zu wollen. Hätte das nicht längst passieren sollen? Wahrscheinlich rennen im Umkehrschluß auch noch eine Menge richtiger Kriegsverbrecher frei herum, weil man ja immer nur “das Beste” für den Bürger im Sinne hatte: Steuern und Abgaben rauf, Überwachung, Zensur und Verbote – zwischendurch garniert mit dem Verbreiten von Angst und Schrecken durch irgendwelche Osamas.

Lasst uns Gamer in Ruhe und macht gefälligst eure Arbeit!

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Killer, wohin man auch sieht!

Verfasst von LastGunman am 28. Juni, 2009

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Unbequeme Fragen

Verfasst von LastGunman am 28. Juni, 2009

Abgeordnetenwatch kann eine tolle Sache sein, wenn der entsprechende Abgeordnete überhaupt mitmacht. Einige liefern nur Standardantworten mit dem Inhalt, dass sie den Service nicht benutzen wollen, wieder andere antworten gar nicht. Ganz unbequemen Fragen scheint man ganz aus dem Weg gehen zu wollen, wie dieser, die ich unserem Wirtschaftsminister stellen wollte. Sie wurde von der Moderation abgelehnt.

Sehr geehrter Herr Dr. von und zu Guttenberg,

Deutschland ist das Land der Dichter und Denker, der Erfinder und Tüftler. Die Realität sieht leider etwas anders aus.

Konrad Zuse hat den Computer erfunden, Ralph Baer die Videospielkonsole. Dennoch sind uns die anderen Länder auf den Gebieten Grafikchips, Prozessoren, Betriebssysteme, Konsolen, usw. weit voraus. Nintendo, Microsoft, Apple, Sony, Electronic Arts, Activision Blizzard – unter den internationalen Schwergewichten findet sich keine einzige deutsche Firma. Kurz: Wir sind unbedeutend für den Markt der Zukunft.

Glauben Sie, dass die abweisende Haltung von CDU/CSU/SPD gegenüber Computerspielen und die tagtägliche Diffamierung von Spielern und Internetusern dies noch verschlimmern wird?

Als Beispiel könnte man noch Crytek nennen, eine deutsch-türkische Firma, die mit Spielen wie Far Cry und Crysis ein Paradebeispiel ablieferten, was wir mit ein klein wenig Hilfe von unseren Freunden schaffen können. Diese Firma wird garantiert in den kommenden Jahren ins Ausland wandern.

Das zeigt doch mal wieder, wie viele Leute es gibt, die neue Technologien nicht ernst nehmen. Armes deutschland, doch wir haben es in der Hand, das zu ändern. Die Onlinepetitionsseite des Bundestags funktioniert übrigens auch nicht richtig.

Die Mitzeichnung konnte nicht erfolgreich durchgeführt werden. Bitte versuchen Sie es erneut!

Aber wir wisen ja, die Regierung hat sowieso von nichts eine Ahnung.

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Probleme, die man leicht lösen könnte

Verfasst von LastGunman am 27. Juni, 2009

Langzeiterhaltung digitaler Information bleibt ein ungelöstes Problem

Das wäre nun überhaupt kein Problem, würden die Rechteverwerter nicht ständig auf das Urheberrecht  auf uralte Filme, Lieder, Serien, usw. pochen. Rechte, von denen die damals Beteiligten evt. gar nichts mehr haben. Den Erhalt von Kulturgütern wird man jedenfalls den “pösen Raubmordkopierern” zu verdanken haben.

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La la la…. Wir waren gar nicht da…

Verfasst von LastGunman am 24. Juni, 2009

Unter denjenigen Abgeordneten, die überhaupt nicht an der Abstimmung zum Zensurgesetz teilgenommen haben, finden sich solch illustre Namen wie: Schäuble, Merkel und Guttenberg.

Auf der Seite http://www.hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de/ kann man auch gut sehen, wer der letzte CDU-Bundestagsabgeordnete mit Grundgesetz-Kenntnissen ist, welche drei (Ex)-SPDler dagegen waren, und wer sich enthalten hat.

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Eine Zensur findet statt

Verfasst von LastGunman am 24. Juni, 2009

Nun ist es soweit, das Zensurgesetz ist durch.

“Toll” werden einige sagen, endlich wird etwas gemacht gegen Kinderpornographie. Wie naiv kann man denn sein? Er das Internet kennt, der weiß wie schnell eindeutig rechtswidrige Seiten gelöscht werden können, ein Zensur ist daher überhaupt nicht nötig. Und dass Google und Co. selbst schauen können dass man solche Seiten nicht über Suchmaschinen finden kann, dürfte auch jedem klar sein. Wie kommt man also per Zufall auf eine solche Seite?

Interessant wird es, wenn man Berichte über geleakte Sperrlisten liest. Die sind gar nicht mal so groß, umfassen vielleicht maximal 500Seiten – und das bei den “unendlichen Weiten” des Internets. Davon sollen viele Adressen ganz normale Pornoseiten sein, aber auch Seiten, die überhaupt nichts mit Sex zu tun haben. Es ist also durchaus berechtigt, Kritik an der Politik von CDU und SPD zu üben. Prototypen eines Netzfilters könnten die diversen Jugendschutzprogramme sein, die man selbst auf dem Rechner installieren kann. Bei denen werden dann TAZ, Grüne, Piraten und kritische Seiten gesperrt und z.B. die Homepage der Titten-BILD für unbedenklich erklärt.

“Die Seite sourceforge.net ist bereits in unserem Filter enthalten und wird als ‘Glückspiele/Lotto’ eingestuft.”

Kein Kommentar dazu…

Aber die CDU streitet ja gar nicht ab, dass man so richtig die Zensurkeule schwingen will, dem wählenden Rentnerklientel ist es schlichtweg egal:

“Die SPD wäre dadurch Gefahr gelaufen, Straftaten im Internet Vorschub zu leisten, von der Vergewaltigung und Erniedrigung kleiner Kinder bis hin zu Urheberrechtsverletzungen in breitestem Ausmaß gegenüber Künstlern und Kreativen. Allen engagierten Streitern gegen das abscheuliche Verbrechen der Kinderpornografie ist angesichts des Scheiterns der SPD-Linken ein Stein vom Herzen gefallen.

Die pösen SPD-Linken, Junge, Junge! Mit derart schlecht geschriebener Propaganda kommt man heutzutage nicht mehr weit.

“Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl sieht das von der Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot von gewalthaltigen Spielen als bedenkenswerte Maßnahme an, es sei sorgfältig zu prüfen. Auf dem Politiker-Befragungsportal Abgeordnetenwatch schreibt er darüber hinaus, in der Debatte zur Gewaltprävention sollte die von den Bundesministern Ursula von der Leyen und Wolfgang Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet “mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden”.”

Der Strobl ist übrigens der Schwiegersohn vom Schäuble, daher weht der Wind. Hier gibts noch ein paar Infos zu dem Herrn und seiner offensichtlichen Doppelmoral:

«Die Bundeswehr sollte künftig auch klassische Aufgaben des Heimatschutzes übernehmen», sagte Strobl der Netzeitung. Bei den Herausforderungen, die sich bei der Inneren Sicherheit stellten – Terrorabwehr im Inland, Einsatz bei Katastrophen, Seuchen und Unglücken – «darf es erst einmal gar keine Tabus geben».

“Ein solches Lied hat in keinem Liederbuch etwas verloren, schon gar nicht in einem der CDU”, teilte er mit. Die vorhandenen Bestände sollten vernichtet werden, habe er die Landesgeschäftsstelle der Partei angewiesen. Noch am Donnerstag hatte sein Generalsekretär Thomas Strobl einen solchen Schritt verweigert: “Wir lehnen Bücherverbrennungen ab.

Spieleverbrennung ist wohl etwas anderes…

“Wir prüfen das ernsthaft”, sagte Strobl dem Kölner Stadt-Anzeiger. “Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über”

Das, Leute, ist Verhöhnung der Opfer! Die Waffenmesse in Stuttgart (Nichts gegen Sportschützen und Jäger) und das Schützenfest in Durlach (Mit Mannschaften von CDU und junger Union) durften stattfinden, Computerspielveranstaltungen nicht. Und auf der Innenministerkonferenz(!) waren die Spiele wohl das Hauptthema. Wenigstens ist der deutsche Kulturrat da anderer Meinung:

Wenn jetzt ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot sogenannter Killerspiele gefordert wird, geht es weniger um Kinder- und Jugendschutz, denn Kindern und Jugendlichen dürfen solche Spiele schon jetzt gar nicht zugänglich gemacht werden. Er geht darum, Erwachsene vor solchen Spielen zu „schützen“. Damit wird elementar die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit berührt.

Immerhin kritisieren nun auch die jungen Liberalen und sogar die junge Union das geplante Verbot:
http://www.junge-union.de/content/presse/mitteilungen/963

Leider scheint dass bei den Altherrenpolitikern niemanden zu interessieren, die sorgen inzwischen auch dafür, dass ausländische Spieleshops indiziert (und bald zensiert?) werden, wohlgemerkt Seiten aus dem EU-Ausland (in diesem Fall Österreich). Dabei sind SPD/CDU/CSU doch sonst so europageil.

Erschreckender wirkt auf die Spiele-Anbieter allerdings die aktuelle Debatte um eine mögliche Erweiterung der gestern beschlossenen Internetsperren auf Killerspiele, wie sie heute der Generalsekretär der CDU in Baden-Württemberg gefordert hatte. “Damit wäre man von Deutschland aus gar nicht mehr erreichbar. Was für Ungeheuer sind wir eigentlich?”, fragte Rehm.

So, das wars fürs erste, aber seid schon mal gewarnt ihr fanatischen CDUler, SPDler und CSUler, das Sperrfeuer gegen euch hat erst begonnen.

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Verlage werden nervös

Verfasst von LastGunman am 8. Juni, 2009

Verlage wollen sich gegen Internet-Piraterie wehren | tagesschau.de.

Nein, nicht etwa Buchverlage. Schließlich wird auch das Ebook so schnell nicht das gute alte Buch verdrängen, das einfach noch zu viele Vorzüge besitzt.

Vielmehr geht es hier um Zeitungs- und Zeitschriftenverlage wie z.B. die Axel Springer AG. So nobel stellen Sie sich hin, um das Recht der Kreativen zu wahren, ein Recht, welches sie selbst gerne mit Füßen treten. In Wirklichkeit haben die Herren einfach nur Angst vor dem Internet. Warum sollte ich mir als Badener beispielsweise die BNN kaufen, wenn dort populistisch von Killerspielen und Ballerspielpartys die Rede ist. Die Bild-Zeitung ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn es um den Zustand unserer Printmedienlandschaft geht. Bildblog.de, Spiegelfechter.com & Co. sind kritisch und unterhaltsam, auf vielen Onlineangeboten von Magazinen kann man Artikel direkt kommentieren, wenn einem mal wieder die Galle hochkommt.

Ja, warum sollte ich denn Geld für Zeitschriften und Zeitungen ausgeben, wenn ich im Internet – für das ich ja eine Flatrate zahle – alles viel praktischer und vielseitiger haben kann. Und legal!

Deutsche Film- und Fernsehproduzenten schließen sich den Verlagen übrigens an; Warum, das weiß keiner. Mir fallen wenige deutsche Produktionen ein, für die sich das Kopieren/Runterladen lohnen könnte. Gerade im Serienbereich gibt es nichts, das mal vom Soap-/Krimi-/Familienmainstream abweicht.

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